Organisation
Das Historische Ortsnamenbuch von Bayern wird in drei Abteilungen erarbeitet, jeweils eine für Altbayern, Franken und Schwaben. Diese Unterteilung trägt den unterschiedlichen Siedlungsstrukturen der bayerischen Landesteile Rechnung. Die einzelnen Bände sind entsprechend der Verwaltungseinteilung der Landkreise aus der Zeit vor der Gebietsreform von 1972 angelegt.
Abteilungsleiter des Gesamtprojekts ist Prof. Dr. Rüdiger Harnisch
Leiter der regionalen Abteilungen sind derzeit:
- Teil Altbayern: Dr. Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein
- Teil Franken: Prof. Dr. Horst Haider Munske
- Teil Schwaben: Prof. Dr. Klaus Wolf
Die Redaktion für das Gesamtprojekt obliegt Dr. Wolfgang Janka.
Kooperationen
Das Historische Ortsnamenbuch von Bayern entsteht in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Gesellschaft für Namenforschung e. V. in Leipzig und mit dem Verband für Orts- und Flurnamenforschung in Bayern e.V. in München.
In Bezug auf benachbarte Länder steht das HONB in laufendem schriftlichem und persönlichem Kontakt mit den fachlich einschlägigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Universität Innsbruck, des Adalbert-Stifter-Instituts des Landes Oberösterreich in Linz sowie der Cottbuser Zweigstelle für niedersorbische Forschungen des Sorbischen Instituts in Bautzen.
Link-Empfehlungen
Bei der Sammlung von historischen Schreibformen der Ortsnamen kann auf folgende Internetplattformen zugegriffen werden:
- Virtuelles Urkundenarchiv Monasterium.net.
- Online-Portal für Kirchenbücher.
- Münchener DigitalisierungsZentrum. Digitale Bibliothek.
- Porta fontium (bayerisch-tschechisches Netzwerk digitaler Geschichtsquellen).
Namenkundliche Literatur und umfangreiche Belegsammlungen zu Orts- und Flurnamen sind beim Verband für Orts- und Flurnamenforschung in Bayern e.V. einsehbar.
Die Erforschung der Eigennamen im deutschsprachigen Raum wird gefördert von der Gesellschaft für Namenforschung e. V.
Hinweise auf namenkundliche Veranstaltungen, Projekte und Publikationen in Österreich und anderen Ländern bietet Onomastik.at.